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Defibrillator: warum, was, wie, wo?

16. Februar 2014 | > Wiesloch, Allgemeines, Baiertal, Gesundheit, Leitartikel, Malteser Wiesloch, Photo Gallery

DefibrillatorDefibrillatoren: was sie können, wie man sie bedient, wo sie hängen

(vsk) Was können Defibrillatoren, wie sind sie zu bedienen, wo sind sie zu finden?

Der Defibrillator kann bei einem Kreislaufstillstand von jedem Laien eingesetzt und bedient werden. Er beinhaltet eine Sprachsteuerung, welche den Laien durch die ganze Situation führt, begleitet und anleitet.

Für den plötzlichen Herztod ist am häufigsten Kammerflimmern verantwortlich, das nur durch einen Elektroschock gestoppt werden kann. Da der Elektroschock allerdings sofort und ohne Zeitverlust erfolgen muss, kommt der Notarzt fast immer zu spät.

Dass sich mit diesem Gerät tatsächlich Menschen vor dem plötzlichen Herztod erfolgreich schützen lassen, wurde schon vor mehreren Jahren in Studien nachgewiesen. Allerdings gilt dies nur für Orte, an denen sich viele Menschen mit einem erhöhten Risiko für einen plötzlichen Herztod gleichzeitig aufhalten, wie zum Beispiel auf Flughäfen, auf öffentlichen Plätzen, in Schwimmbädern, in großen Veranstaltungs-Gebäuden oder an vergleichbares Orten. Die Anschaffung für den privaten Haushalt empfiehlt sich nicht.

 Standorte in Wiesloch

  • Rathaus, Marktstraße 13
  • Palatin, Ringstraße 17Dienststelle der Malteser, Baiertaler Straße 26
  • Volksbank Wiesloch, Hauptstraße 139
  • Ärztehaus II, Hesselgasse 44
  • Gemeindehaus St. Laurentius, Schloßstraße 1
  • Stadt-Galerie, Güterstraße 1, zwischen dm und deichmann an der Wand
  • Sporthalle am Stadion, Parkstraße 5/1
  • WieTalBad, Am Schwimmbad 12
  • Sparkasse Baiertal, Wieslocher Straße 2
  • Firma Engelmann Sensor, Rudolf-Diesel-Straße 24
  • Sparkasse Schatthausen, Ravensburgstraße 38

AEDs in Ihrer Nähe finden Sie auch mittels der kostenlosen App „Defi Now!“. www.definow.org

https://www.definow.org/de/content/video-von-defi-now

Herausgeber des Videos: Universität Koblenz-Landau, Institut für Wirtschafts- und Verwaltungsinformatik; Arbeitsgruppe Prof. Dr. J. Felix Hampe

Jeder von uns kann im Ernstfall helfen, Leben zu retten. Die meisten Erwachsenen haben Erste Hilfe Kurse absolviert. Dazu gehört seit einigen Jahren auch das Erlernen des Umgangs mit den modernen Defibrillatoren.

Wenn wir mit einem Mitmenschen konfrontiert sind, bei dem laut Prüfung keine Lebenszeichen zu erkennen sind,  z. B. Kammerflimmern vorliegt, kann die sofortige Anwendung des Defibrillators lebensrettend sein.  Es kommt auf Minuten an, man kann – sollte nicht damit auf den Notarzt warten.

Die Anwendung ist wirklich für jeden möglich, der lesen und hören kann.

Alle Anweisungen werden Schritt für Schritt vom Gerät

Bild: Elektroden-Platzierung; Malteser, Wiesloch

Bild: Elektroden-Platzierung; Malteser, Wiesloch

erklärt bevor sie ausgeführt werden müssen und auch kontrolliert, ob die Anweisung umgesetzt wurde.  Auch eine Fehldiagnose ist nahezu ausgeschlossen sowie auch die Fehlbedienung. Das Gerät diagnostiziert während es arbeitet.

Das Kästchen, in dem sich der Defi befindet, wird vom Standort abgehoben. Eine missbräuchliche Entnahme löst lauten Alarm aus. Die Schutzhülle wird durch Druck auf einen gut sichtbaren orangenen Knopf rechts oben geöffnet und schon beginnen die Anweiungen in Sprache und Schrift. Man kann nicht verpassen.

In Wiesloch sind die Anweisungen in deutsch vorinstalliert. Möglich sind auch Anweisungen in allen anderen großen Sprachen.

Position der Elektroden, Quelle: Wikipedia

Position der Elektroden, Quelle: Wikipedia

Die Elektroden werden nach Anweisung auf dem Brustkorb angebracht. Wenn sie nicht korrekt sitzen, gibt das Gerät einen Hinweis.  Anschließend sollte der Helfer den zu Rettenden NICHT berühren, bis der Stromstoß erfolgt ist. Der Elektroschock hat für Erwachsene eine Intensität von ca. 360 Joule. Allerdings werden davon nur ca. 4% am Herzen des Patienten wirksam.

Der Helfer kann sich nicht selbst gefährden solange er sich an die Anweisungen hält.

Es schließen sich Mund-zu Mund Beatmung und Atemkontrolle durch den Helfer an.

Fortsetzung des Projekts in Wiesloch:

Die Malteser wollen mit aller Kraft ihr Projekt „Kampf dem Herztod“ weiter vorantreiben und weitere Geräte zur Verfügung stellen. So zum Beispiel in Sporthallen im Schulzentrum oder anderen öffentlichen Einrichtungen mit Publikumsverkehr. Um dieses Ziel zu erreichen sind die Wieslocher Malteser jedoch auf Spenden aus der Bevölkerung angewiesen. Ein Gerät schlägt derzeit mit zirka 1.800 Euro inklusive Mehrwertsteuer zu Buche.

Quelle: Stadt Wiesloch, Malteser Gruppe Wiesloch, Deutsche Herzstiftung

 

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