Bleiben Sie informiert  /  Samstag, 22. Februar 2025

Informationen von Hier

Termine, Adressen, Vereine,
Lokalpolitik, Berichte und
Wirtschaftsinformationen

Aktuelle Nachrichten und Berichte aus Wiesloch und Walldorf

Bundesregierung verlängert in Sondersitzung „Epidemische Lage von nationaler Tragweite“

31. August 2021 | Allgemeines, Das Neueste, FDP, Jens Brandenburg, Politik

Bundesregierung verlängert in Sondersitzung „Epidemische Lage von nationaler Tragweite“

Jens Brandenburg am 17.07.18 in Berlin im Deutschen Bundestag. / Foto: Tobias Koch (www.tobiaskoch.net)

In einer Sondersitzung des Bundestages hat die Koalition aus Union und SPD diese Woche die „Epidemische Lage von nationaler Tragweite“ erneut verlängert. Das Gesetz erlaubt tiefe und zahlreiche Eingriffe in die Grundrechte und in die Gewaltenteilung. Jens Brandenburg, FDP-Bundestagsabgeordneter aus Rhein-Neckar, kritisiert den Beschluss: „Über weitreichende Freiheitseinschränkungen muss endlich wieder direkt im Parlament entschieden werden. Das Gesundheitssystem ist stabil und es gibt keinen Grund, der Regierung schon wieder einen Blankoschein auszustellen.“

Die FDP fordert in ihrem Antrag ein differenziertes Pandemiemonitoring, um zu verhindern, dass inzidenzgekoppelt automatisiert Grundrechte eingeschränkt werden. Brandenburg dazu: „Der Gesundheitsnotstand zementiert schlechte Gesetzgebungstechnik zulasten der Grundrechte. Denn die Große Koalition hat den Gesundheitsnotstand zur Voraussetzung für ein fast unüberschaubares Bündel unterschiedlichster Maßnahmen gemacht. Wir müssen daher diese Alles-oder-nichts-Mechanik beenden. An die Stelle des Gesundheitsnotstands müssen differenzierte Rechtssätze treten, die Finanzierungsfragen nach Finanzierungslogik und Grundrechte nach Grundrechtslogik behandeln.“

Weitere Themen der Sondersitzung waren die Flutkatastrophe in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz und die Situation in Afghanistan. Brandenburg resümiert: „In der Sondersitzung wurde nicht nur im Bereich der Pandemiebekämpfung schlechtes Regierungsmanagement offensichtlich, sondern auch bei Auslandseinsätzen und im Katastrophenschutz. Das verspätete und unabgestimmte Handeln der Bundesregierung hat die Evakuierungsmission der Bundeswehr in Afghanistan noch gefährlicher gemacht als nötig. Die Ortskräfte hätten längst in Sicherheit gebracht werden müssen, wie wir es schon vor Monaten gefordert haben. Das Zaudern und Zögern der Bundesregierung gefährdet Menschenleben und muss in der nächsten Legislaturperiode in einem Untersuchungsausschuss aufgearbeitet werden. Ein großer Dank gilt allen, die in dieser gefährlichen Zeit für uns im Einsatz sind.“

Das könnte Sie auch interessieren…

Walldorf: Stadtmarketing geht weitere Schritte

  Treffen beschäftigt sich mit offenen Fragen und vielen Ideen „Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben“, begrüßt Bürgermeister Matthias Renschler im Ratssaal rund zwei Dutzend Interessierte zu einem weiteren Treffen im Rahmen des neuen...

Bundestagswahl 2025: Wahlkreis 277 Rhein-Neckar im Überblick

Wahltermin und Zusammensetzung des Wahlkreises Die Bundestagswahl 2025 findet am Sonntag, den 23. Februar, statt. Im Wahlkreis 277, der große Teile des Rhein-Neckar-Kreises umfasst, sind die Bürger zur Wahl aufgerufen. Zu diesem Wahlkreis gehören insgesamt 33 Städte...

Stadt Walldorf setzt beim Pflegeheim weiter auf Qualität

  Gemeinderat beschließt trotz hoher Kosten die Fortführung der Planung „Wir müssen vorankommen“, sagt Bürgermeister Matthias Renschler zu den Planungen für das neue Pflegeheim. Denn aktuell hat Walldorf nur noch 58 Plätze im Astor-Stift, aber einen deutlich...

Hier könnte Ihr Link stehen

Veranstaltungen / Gewerbe

Werbung

Hier könnte Ihr Link stehen

Themen

Zeitreise

Archive