Es war ein heißer Samstagnachmittag, das Thermometer stieg weit über die 30 Grad Celsius Außentemperatur. So eine Temperaturanzeige hatten die Altwieslocher schon lange nicht mehr während Ihrer dreitägigen Birekuche-Kerwe. Doch alles war geputzt und blinkte: Fleißige Helfer sorgten dafür, dass die Stände pünktlich um 15:00 Uhr an Ort und Stelle standen. Die Kerwe wurde offiziell von dem Spielmanns- und Fanfarenzug Frauenweiler eröffnet. Danach begrüßte der zweite Vorsitzende Norbert Heneka des Stadtteilvereins Altwiesloch e.V. seine Gäste herzlich, die sich trotz der „Affenhitze“ heute eingefunden hatten. Er forderte dazu auf reichlich zu „trinken“, da dies besonders bei den heißen Temperaturen außerordentlich wichtig sei. Nach einer kleinen aber feinen Rede kam es zum Countdown: 10..,9..,8… Die Bürgerwehr freies Rettigheim eröffnete die Altwieslocher Kerwe mit einem lauten Donnerhall. Danach kam Bürgermeister Ludwig Sauer auch zu Wort, er bedankte sich bei all den freiwilligen Helfern, die es jedes Jahr immer wieder schafften rund um das Bürgerhaus und dem Festplatz ein ereignisreiches Wochenende mit tollen Menschen und schönen Gesprächen zu veranstalten.
Nicht zu vergessen sind die Kerweboscht von Altwiesloch- im Gepäck und immer mit dabei natürlich die Kerweschlumpel. Ihr zu Ehren wird das ein oder andere Bier getrunken und traditionell mit Ihr getanzt. Die Weinhoheiten Rebecca, Patricia und Bianca brachten auch einen kleinen Stoß aus, hatten heute jedoch noch eine andere Verpflichtung, die auf dem Programm stand: das Malschenberger Portugieserfest.
Die Altwieslocher Birekuche-Kerwe steigt noch bis Montag, den 12.09 – Für alle Kurzentschlossenen! Ab 10:00 Uhr ist die Kerwe eröffnet. Am Kerwesonntag werden um 16:00 Uhr unter anderem die Mitglieder geehrt, die schon seit 40 Jahren dem Verein Ihre Treue zeigen. Am Kerwemontag singt die Liedertafel – eine alte Tradition – ab 18:00 Uhr.
Als kleiner Nachtisch sollte man auf jeden Fall den leckeren Birekuche probieren – Wer eine kleine Übersetzung benötigt: Birnenkuchen.
Text und Bilder: Lena Laier